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Diese Kassen erhöhen unterjährig ihre Zusatzbeitragssätze

Die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen schlagen sich mehr und mehr auf die Beitragssätze der gesetzlichen Krankenkassen nieder. Seit April haben insgesamt 17 Krankenkassen ihren Zusatzbeitragssatz erhöht, einige von ihnen sogar erneut seit dem Jahreswechsel.

Die Krankenkassen weisen seit langem auf die prekäre Finanzsituation hin und fordern von der Gesundheitspolitik mehr Verantwortung und Weitsicht. Die allgemeinen Kostensteigerungen, teure Reformprojekte und das Verlagern gesamtgesellschaftlicher Aufgaben auf die gesetzliche Krankenversicherung – und somit auf Kosten der Versicherten und Arbeitgeber – treiben die Beitragssätze zunehmend in die Höhe.

Viele Zusatzbeitragssätze liegen mittlerweile deutlich über zwei Prozent; der höchste beträgt sogar 3,28 Prozent. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend insgesamt noch verstärken wird.

Versicherte haben durch die Erhöhung des Zusatzbeitrages ein Sonderkündigungsrecht, das die zwölfmonatige Bindefrist, also die Mindestversicherungsdauer, außer Kraft setzt. Bei der Wahl einer neuen Krankenkasse spielen neben dem Beitragssatz auch die Zusatzleistungen der verschiedenen Kassen eine wichtige Rolle. Ein Wechsel zur Heimat Krankenkasse kann deshalb für Sie und Ihre Mitarbeiter finanzielle Vorteile bringen.